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LANDESVERBAND PROFESSIONELLES FREIES THEATER HESSEN E.V. |
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Presseerklärung: Aufruf "Fördern, Vernetzen, Weiterbilden" 3. 03. 2010 Sehr geehrte Damen und Herren! Bei der heutigen Pressekonferenz stellt laPROF den Aufruf "Fördern, Vernetzen, Weiterbilden - eine Perspektive für die Freien Darstellenden Künste in Hessen" vor. Mehr als 140 hessischen KünstlerInnen haben diesen Aufruf mittlerweile unterzeichnet, obwohl er erst seit etwa 10 Tagen vorliegt. Dies ist ein erster Beweis für die Dringlichkeit unseres Anliegens. Noch bis Ende März kann der Aufruf unterzeichnet werden, dann werden die Namen veröffentlicht. Der Aufruf ist Ergebnis eines längeren Beratungsprozesses. Hintergrund war eine Studie des Fonds Darstellender Künste und des ITI Deutschland über die wirtschaftliche, soziale und arbeitsrechtliche Lage von Darstellenden Künstlern in Deutschland. Diese Studie wird in Kürze vollständig publiziert, erste Ergebnisse zeigen eine dramatische soziale Lage bei den freien darstellenden Künsten. Im Mai 2009 fand in diesem Zusammenhang die Tagung "Report Darstellende Künste" statt, an der auch Darstellende KünstlerInnen aus Hessen teilnahmen und bei der Handlungsempfehlungen an die Politik verabschiedet wurden. Im November 2009 hatte die Arbeitstagung "Geld oder Leben" in Frankfurt die Aufgabe, diese Handlungsempfehlungen in konkrete Forderungen an die Landesregierung in Hessen einfließen zu lassen. Dazu wurden Experten eingeladen, unter anderem Bernd Wagner (Kulturpolitische Gesellschaft), Bernd Hesse (laks Hessen), Peggy Mädler (Kulturwissenschaftlerin/Berlin), Melanie Franzen (tanzlabor21), Ilona Sauer (ASSITEJ), Sören Fenner (theaterjobs.de) und Carolina Romahn (Leiterin Amt für Wissenschaft und Kunst Frankfurt/Main), deren Anregungen in unseren Aufruf eingeflossen sind. Nach einem weiteren Überarbeitungsprozess liegt nun unser Aufruf vor, der notwendige mittel- und langfristige Maßnahmen enthält, die notwendig sind, um die Freien Darstellenden Künste in Hessen so arbeitsfähig zu machen, dass sie mit dem Niveau anderer in diesem Bereich relevanten Bundesländern mithalten können. Er wird in kürze der Hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Frau Eva Kühne-Hörmann, übergeben. Wir erhoffen uns von der neuen Ministerin, die wir bisher als sehr offen und interessiert erlebt haben, Unterstützung für unsere Anliegen. Am 29.3. wird unser Aufruf auch Grundlage eines Podiumsgespräches sein, zu dem die kulturpolitischen Sprecher aller im Landtag vertretenen Parteien ab 19:30 in die Studiobühne des Künstlerhaus Mousonturm eingeladen wurden. Bislang zugesagt haben Jochen Paulus (FDP), Gernot Grumbach (SPD), Sarah Sorge (Grüne) und Janine Wissler (DIE LINKE). Moderiert wird die Veranstaltung von Esther Boldt, freie Journalistin, Journal Ffm. Einleitend wird Caroline Sassmannshausen, die für die Kulturbehörde in Hamburg eine Studie erstellt hat, die Situation in Hessen bezüglich Förderhöhe und Fördersysteme mit anderen Bundesländern vergleichen. Mit freundlichen Grüßen, Angelika Sieburg, Vorsitzende/ Jan Deck, Geschäftsführer |
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