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LANDESVERBAND PROFESSIONELLES FREIES THEATER HESSEN E.V.

laPROF stellt sich vor

1989 in der Anfangszeit des Freien Theaters gegründet.
2003 aus dem Bedürfnis der Jungen nachdrängenden Theaterkünstler, die für sich
zuwenig Struktur vorfanden: Verjüngung und Neustart zu laPROF.
2005 Einrichtung des 'Büro mobil' mit einem Geschäftsführer. Ab diesem Zeitpunkt ist, durch die
Finanzierung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, ein gesichertes
Arbeiten gewährleistet.
Wir verstehen uns als Interessensvertretung professioneller freier Künstler und Ensembles
im Bereich Darstellender Kunst in Hessen. Dabei sind wir für alle Sparten offen. Wir sind ein
selbst organisierter Verband von Kulturschaffenden.
Alle Künstler in diesen Bereichen können bei uns Mitglied werden.
Angelika Seiburg und Andreas Wellano sind seit 2003 im Vorstand tätig. Angelika Sieburg  ist erste Vorsitzende seit 2007.

Was wir tun

Wir veranstalten jährlich 'Kaleidoskop', 2010 bereits zum 15. mal, Kinder- und
Jugendtheatertage in der hessischen Region.
 
2008 Deutsch- Französischer Kulturaustausch für Studierende der Darstellenden Künste
 
Wir veranstalten in der fünften Folge 2009 das Symposion 'Leaving the route' in Kooperation mit dem Künstlerhaus Mousonturm.
 
Wir sind Kooperationspartner und Jurymitglied der Schauspielreihe Flux 'Theater unterwegs', Kinder- und Jugendtheater an hessischen Schulen.
Wir sind Veranstalter des deutsch-französischen Kulturaustauschs für Schauspieler und Schauspielschüler.

Mitglieder

Hessische Mitglieder:
Die Anzahl der Mitglieder wächst jährlich. 40 Künstlergruppen bzw. Einzelkünstler sind seit Anfang 2009 bei uns im Verband. Von Limburg bis Darmstadt, von Wiesbaden bis Michelstadt, von Schlüchtern bis Frankfurt.
 
Die Genres:
Alle Darstellenden Künste, Tanz, Kinder und Jugendtheater, Comedia, Improtheater, Laterna Magica, Objekt / Materialtheater, Musiktheater und Theater.mit Film und Medieneinsatz.

> Theaterkünstler auf Tour durch Hessen

> Presseerklärung
v. 3.März 2010

Theaterkünstler auf Tour durch Hessen
 
Unabhängige Darstellende Künstler, Tänzer und Performer zeigen von Ost - West, von Nord - Süd ihre Kunst in Hessen.

Konzept

laPROF plant für das Jahr 2011/12 eine Theatertour mit 10 ausgewählten Theatergruppen durch hessische Städte und Landkreise. Die Tour führt durch ein von laPROF gebildetes Netzwerk von hessischen Veranstaltungsorten.
 
An fünf Wochenenden im Herbst 2011/12 werden 10 herausragende Theaterproduktionen aus hessischer Hand an 6 verschiedenen Spielstätten in Hessen zu sehen sein.
 
2010/11 soll die Suche und Auswahl nach besonderen Produktionen beginnen. Gemeinsam mit einem Beraterteam sucht laPROF nach Theaterkünstlern aus Stadt und Land, die sich entweder mit klassischem Schauspiel oder mit interdisziplinären Ansätzen in ihrer Theaterarbeit beschäftigen. Ein besonderes Augenmerk soll auf Stücke geworfen werden, die mit visuellen Medien arbeiten, wie z.B. Figuren, Objekte, Bildende Kunst oder Film.

Unser Ziel

Ein Novum für Hessen! Endlich kann, was regional bejubelt auch überregional gesehen werden.
In den Niederlanden hat die flächendeckende Präsentation von Theaterproduktionen bereits Tradition.
Ist es nicht eine Verschwendung, eine geförderte Theaterarbeit lediglich an der Premiere und bestenfalls noch 2 -3 mal aufzuführen?
Die meisten freien Theaterensembles in Hessen haben keine eigene Spielstätte. Um ihre Existenz zu sichern, müssen sie die Möglichkeit erhalten, nicht nur in Hessen zu produzieren, sondern auch aufzutreten.
laPROF will mit diesem Projekt einerseits die Künstler fördern, doch vor allem eine langfristige Zusammenarbeit mit Veranstaltern aus ganz Hessen erreichen.
Spielstätten aus dem gesamten Hessenland sollen in Zukunft ein Netzwerk bilden, damit Theaterkunst überall im Lande gezeigt werden kann. Dadurch kann Hessen als kultureller Standort noch attraktiver werden, vor allem für junge freischaffende Theaterkünstler.
 
Dieses Projekt wird gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Mit der Unterstützung des Kulturamts Frankfurt

Kontakt

Angelika Sieburg/Vorstand (WuWei Theater Frankfurt) siebwell@aol.com
Katja Hergenhahn/Vorstand (Ampere Theater Frankfurt) info@ampere-theater.de

Presseerklärung: Aufruf "Fördern, Vernetzen, Weiterbilden" 3. 03. 2010

Sehr geehrte Damen und Herren!

Bei der heutigen Pressekonferenz stellt laPROF den Aufruf "Fördern, Vernetzen, Weiterbilden - eine Perspektive für die Freien Darstellenden Künste in Hessen" vor. Mehr als 140 hessischen KünstlerInnen haben diesen Aufruf mittlerweile unterzeichnet, obwohl er erst seit etwa 10 Tagen vorliegt. Dies ist ein erster Beweis für die Dringlichkeit unseres Anliegens. Noch bis Ende März kann der Aufruf unterzeichnet werden, dann werden die Namen veröffentlicht.

Der Aufruf ist Ergebnis eines längeren Beratungsprozesses. Hintergrund war eine Studie des Fonds Darstellender Künste und des ITI Deutschland über die wirtschaftliche, soziale und arbeitsrechtliche Lage von Darstellenden Künstlern in Deutschland. Diese Studie wird in Kürze vollständig publiziert, erste Ergebnisse zeigen eine dramatische soziale Lage bei den freien darstellenden Künsten. Im Mai 2009 fand in diesem Zusammenhang die Tagung "Report Darstellende Künste" statt, an der auch Darstellende KünstlerInnen aus Hessen teilnahmen und bei der Handlungsempfehlungen an die Politik verabschiedet wurden. Im November 2009 hatte die Arbeitstagung "Geld oder Leben" in Frankfurt die Aufgabe, diese Handlungsempfehlungen in konkrete Forderungen an die Landesregierung in Hessen einfließen zu lassen. Dazu wurden Experten eingeladen, unter anderem Bernd Wagner (Kulturpolitische Gesellschaft), Bernd Hesse (laks Hessen), Peggy Mädler (Kulturwissenschaftlerin/Berlin), Melanie Franzen (tanzlabor21), Ilona Sauer (ASSITEJ), Sören Fenner (theaterjobs.de) und Carolina Romahn (Leiterin Amt für Wissenschaft und Kunst Frankfurt/Main), deren Anregungen in unseren Aufruf eingeflossen sind.

Nach einem weiteren Überarbeitungsprozess liegt nun unser Aufruf vor, der notwendige mittel- und langfristige Maßnahmen enthält, die notwendig sind, um die Freien Darstellenden Künste in Hessen so arbeitsfähig zu machen, dass sie mit dem Niveau anderer in diesem Bereich relevanten Bundesländern mithalten können. Er wird in kürze der Hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Frau Eva Kühne-Hörmann, übergeben. Wir erhoffen uns von der neuen Ministerin, die wir bisher als sehr offen und interessiert erlebt haben, Unterstützung für unsere Anliegen.

Am 29.3. wird unser Aufruf auch Grundlage eines Podiumsgespräches sein, zu dem die kulturpolitischen Sprecher aller im Landtag vertretenen Parteien ab 19:30 in die Studiobühne des Künstlerhaus Mousonturm eingeladen wurden. Bislang zugesagt haben Jochen Paulus (FDP), Gernot Grumbach (SPD), Sarah Sorge (Grüne) und Janine Wissler (DIE LINKE). Moderiert wird die Veranstaltung von Esther Boldt, freie Journalistin, Journal Ffm. Einleitend wird Caroline Sassmannshausen, die für die Kulturbehörde in Hamburg eine Studie erstellt hat, die Situation in Hessen bezüglich Förderhöhe und Fördersysteme mit anderen Bundesländern vergleichen.

Mit freundlichen Grüßen,

Angelika Sieburg, Vorsitzende/ Jan Deck, Geschäftsführer